es gibt nun bereits unzählige Bücher und Magazine,
die sich mit diesem Thema beschäftigen und von vielen Standpunkten aus betrachten,
für mich sehr interessant unter anderem:
Buch von Prof. Martin Spitzer: "Pandemie" - was die Krise mit uns macht und was wir daraus machen.
Buch von Prof. Herwig Kollaritsch: "Pro und Contra Corona-Impfung" - Tipps für die persönliche Impfentscheidung,
Buch von Hg.Hannes Hofbauer/Stefan Kraft(Hg.): "Lockdown 2020",
sehr umstritten folgendes Buch, m.E. aber wichtig für offene Diskussion:
Buch von Prof. Reiss und Bhakdi: "Corona - Fehlalarm?",  Zahlen,Daten,Hintergründe. Zwischen Panikmache und Wissenschaft.
Das neue Kapitel über Immunität und Impfung ist hier gratis downloadbar: 
https://www.goldegg-verlag.com/goldegg-verlag/wp-content/uploads/corona-fehlalarm_anhang-immunitaet_2020-09-29.pdf
allerdings sind die neuen Entwicklungen Herbst/Winter 2020 nicht mehr enthalten
als Grundlage zum Verständnis von Infektionen allgemein kann man durchblättern: "Schreckgespenst Infektionen - Mythen, Wahn und Wirklichkeit",
allerdings schon aus dem Jahr 2016 und Neuauflage erst März2021

Plattform RESPEKT:  www.respekt.plus 
alle Videos auf You-Tube von und mit:  Stiftung Corona Ausschuss, Raphael Bonelli im RPP-Kanal,  Martin Haditsch, .....
mehr philosophisches von Gunnar Kaiser auf dessen YT -Kanal, wie zB:       https://www.youtube.com/watch?v=BgzIKL4twR8


geplante Impfung gegen Sars-CoV-2

vor der Verabreichung dieser erst in Entwicklung befindlichen neuen Impfstoffe mit völlig neuen gentechnologischen
Wirkungen auf unser Immunsystem müssen meines Erachtens noch einige Fragen geklärt werden.
Ich habe deswegen eine Anfrage an meine Ärztekammer und die Bioethikkommission gestellt,
auch an das Institut für Ethik und Recht in der Medizin,
mit folgendem Wortlaut:

Wer impft?
Da sich die Ereignisse in dieser Pandemiekrise fast täglich überschlagen
und die Meldungen über den möglichen Beginn einer groß angelegten
Impfkampagne gegen Sars-CoV-2 immer konkreter werden,
stellen sich für mich als Kassenarzt für Allgemeinmedizin
folgende Fragen, die zu beantworten ich sie höflichst ersuche:
 
Wer darf unter welchen Bedingungen einen solchen Impfstoff verabreichen
und damit in die Unversehrtheit eines Menschen eingreifen?
Sind es Ärzte oder werden auch andere Berufsgruppen mit einbezogen?
Wer leistet die erforderliche Aufklärung, damit ein zu impfender Mensch seine
autonome Zustimmung für diesen Eingriff geben kann, ohne dass dieser Eingriff den
Tatbestand einer Körperverletzung darstellt?
Wie umfangreich muss das Ausmaß dieser Aufklärung sein?
Welche Alternativen gibt es für diesen Eingriff?
Wie groß ist der zu erwartende Nutzen dieses Eingriffes für die verschiedenen
Altersgruppen?
Wie hoch ist die Anzahl der zu Impfenden in den unterschiedlichen Altersgruppen,
um einen Covid-19-Todesfall zu verhindern? (number needed to treat).
Wie hoch ist das Risiko von Nebenwirkungen dieser neuen Impfstoffe,
deren biologische Wirkmechanismen bisher noch nie in größerem Ausmaß
erforscht wurden? (gentechnologisch-immunologische Wirkmechanismen).
Wie hoch ist also die Anzahl der zu Impfenden für die jeweils unterschiedlich schweren Nebenwirkungsgruppen? (number needed to harm).
Wie hoch ist das Risiko von ADE-Nebenwirkungen (antibody-dependent enhancement)?
Wie hoch ist das Risiko von Autoimmunerkrankungen, die möglicherweise erst nach längerer Zeit 
auftreten können?
Wie hoch ist das Risiko von immunologischen Kreuzreaktionen einer schon von früheren
Coronavireninfektionen natürlich erworbenen zellulären Hintergrundimmunität.
 
Wer übernimmt die Verantwortung und die Haftung für Impfschäden?
 
Welche ethischen Überlegungen zu dieser neuen Impftechnologie werden diskutiert?
Welche ethischen Kommissionen sind in die Impfstrategie mit eingebunden?
Welche ethischen Bedenken gibt es für diese noch nie dagewesene Aussetzung
bisheriger Standards der Impfstoffentwicklung?
Welche ethischen Bedenken gibt es für den bereits erfolgten Kauf von bisher noch nicht
zugelassenen pharmazeutischen Produkten, deren wissenschaftlicher Wirk- und
Sicherheitsnachweis am Menschen nicht in geringstem Ausmaß vorliegt?
 
Welche ethischen Stellungnahmen gibt es bezüglich der Teilnahme außerhalb von
Studienbedingungen von Ärzten an dieser noch nie dagewesenen Impfkampagne.
 
Da der nächste Universitätslehrgang für Medizin- und Bioethik in OÖ erst 2021-2023
stattfindet, möchte ich sie höflichst ersuchen, oben angeführte Fragen schon jetzt 
zu beantworten, da erstens die Zeit drängt und zweitens dieses Impfszenario wohl 
eine große Herausforderung der angewandten ärztlichen Ethik im Allgemeinen und 
der Impfethik im Besonderen darstellt.
 
In der ärztlichen Kollegenschaft müssen wir uns täglich diesen Grundsatz vor Augen führen:
"Primum nihil nocere" - das oberste Gebot ist es, keinen Schaden zu verursachen.
Wer also kann mit gutem Wissen und Gewissen nach bestmöglicher Aufklärung einen
Menschen von der Sinnhaftigkeit dieser neuartigen Impfstoffe gegen Sars-Cov-2 überzeugen?
Wer impft?
 
Mit den besten Grüßen,
Dr. Dietmar Kabelka


Nach der Zulassung des neuen Impfstoffes von Biontech/Pfizer am 21.12.2020
habe ich eine neuerliche Anfrage an meine Ärztekammer in OÖ zur medizinrechtlichen Klärung
für mich noch offener Fragen gestellt:  

 

Sehr geehrter Herr Kammeramtsdirektor Prof. Dr. Felix Wallner,
Ärztekammer für OÖ
 
Nach Zulassung des neuen mRNA-Impfstoffes gegen Sars-CoV-2 von Biontech/Pfizer
durch EMA und EU-Kommission stellen sich für mich folgende Fragen,
die ich Sie für uns Impfärzte klar zu beantworten ersuche:
Wie ausführlich muss ein Gespräch mit Anamnese vor einer durchzuführenden Impfung
gegen Sars-CoV-2 mit dem neuen mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer sein,
um eine aufgeklärte Zustimmung des zu Impfenden in autonomer Entscheidung bekommen
zu können und dokumentieren zu können, um nicht den Straftatbestand einer
Körperverletzung zu begehen?
Nachdem die bekannten Risikogruppen schon anfangs geimpft werden und sich darunter
viele an Demenz erkrankte Menschen befinden, wie stellt sich hier das Vorgehen aus
standesrechtlicher Sicht dar?
Wer außer dem die Impfung durchführenden Arzt haftet sonst noch für eventuelle Impfschäden,
die derzeit noch nicht abgeschätzt werden können?
In welchem Ausmaß wird jedenfalls ein impfender Arzt in Verantwortung genommen, sollten
sich Impfschäden ergeben?
Weiters ersuche ich Sie, die Stellungnahme zu diesem Thema von
Prof. Dr. Stefan Hockertz kurz anzuhören ( 8Minuten), die er in der 30. Sitzung des 
Corona-Ausschusses als Pharmakologe,Toxikologe und Immunologe getätigt hat und
auch darauf bitte kurz einzugehen.
 
Mit besten Grüßen und vielen Dank für Ihre Bemühungen
zum Wohle der Ärzte,
Dr. Dietmar Kabelka
 
Stellungnahme Prof. Dr. Hockertz, Kurzversion 8 min
https://www.youtube.com/watch?v=iiTrttV7Q8A          
 
Stellungnahme Prof. Dr. Hockertz, Langversion von Std/Min. 3:04 - 3:58 der
30. Sitzung des Corona-Ausschusses 
https://www.youtube.com/watch?v=fBtPbyvAgFI